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Über

Wer ich bin

Als Student der Sozialwissenschaften (Ja, genau die, die nichts können, nichts werden und schon gar nicht zum Bruttosozialprodukt beitragen) beschäftige ich mich mit den Strukturen und Prozessen von Gesellschaften, dem Zusammenleben von Individuen innerhalb einer Gesellschaft und den Erhalt der sozialen Ordnung.

Da die Religion eines der größten und bedeutendsten Teilsysteme der Gesellschaft ist und einen maßgeblichen Einfluss auf das Zusammenleben der Individuen und den Erhalt der sozialen Ordnung und des sozialen Friedens hat, versteht sich die Relevanz und Notwendigkeit, einer kritischen, aufgeklärten und rationalen Auseinandersetzung mit ihr, meines Erachtens nach, von selbst.

 

Was ich bin

Nun, der Einfachheit halber bezeichne ich mich selbst als Atheisten. Kurz, einfach, präzise. Und jeder weiß zumindest irgendetwas damit anzufangen.

Geht man jedoch ein wenig weiter in die Tiefe, stößt man auf weitere Begriffe wie „Humanismus“, „Freiheit“, „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Aufklärung“, die zeigen, dass es mir noch um wesentlich mehr geht, als die bloße Ablehnung eines personifizierten Gottes.

Als religionskritischer Mensch fällt es mir zudem schwer, mich einer bestimmten Gruppierung, Organisation oder Institution zugehörig zu fühlen, da so etwas leicht selbst religiöse Formen annehmen kann. Dennoch sympathisiere ich sehr stark mit der ein oder anderen humanistischen oder religionskritischen Bewegung oder Organisation. Als Beispiel wäre die Giordano-Bruno-Stiftung zu nennen, die den Begriff des „Evolutionären Humanismus“ maßgeblich geprägt hat, mit dem ich mich persönlich sehr gut identifizieren kann, da er wesentlich mehr verkörpert als der Atheismus.

 

Und warum ein Blog?

Vorweg: Der Blog soll weder dazu dienen, Hass zu predigen oder eine Plattform für „Religions-Bashing“ zu sein, noch sollen Menschen irgendeiner Glaubensrichtung diffamiert oder öffentlich an den Pranger gestellt werden!

Und dennoch: Es wird hier keine Rücksicht auf die in letzter Zeit häufig hochbeschworenen „religiösen Gefühle“ genommen, hinter denen sich doch nichts weiter versteckt, als ein gekränktes Ego und ein verletzter (falscher) Stolz. Gefühle sind etwas rein subjektives, die nur durch eine rein subjektiv wahrgenommene Beleidigung verletzt werden können. Sie sind daher nicht geeignet als Maßstab für Recht und Unrecht. Es sollte daher reichen, wenn ich mich hier im Rahmen unserer in Deutschland geltenden Gesetze, insbesondere dem Grundgesetzt, bewege.

Für viele Menschen spielt Religion oder Religiosität auch heute im 21ten Jahrhundert noch eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Religion kann sowohl sinnstiftend, identifikationsstiftend als auch trostspendend sein. Sie kann ein kulturelles Erbe reich an Traditionen und Riten sein oder als gemeinsamer Wertekanon für eine Gemeinschaft von Menschen fungieren. All das ist völlig legitimen – denn es ist Privatsache!

Doch da, wo die Religion oder die Religionsanhänger die Sphäre des Privaten verlassen und Einfluss auf das öffentliche Leben, die Zivilgesellschaft und auf die Politik zu nehmen versuchen, betrifft es uns alle, die in dieser Gesellschaft leben, weshalb es keine Privilegien und keine falsche Toleranz gegenüber Religionen und „religiöser Gefühle“ geben darf. Erst recht nicht da, wo religiöse Praktiken mit unseren Gesetzen kollidieren.

Und um genau diese Reibungsflächen zwischen Religion und Recht/Gesetz soll es in diesem Blog gehen. Eine kritische, aufgeklärte und rationale Auseinandersetzung mit religiösen Themen, die uns alle auf die eine oder andere Weise betreffen. Auch sollen bestehende Gesetze und Rechtslagen zum Thema Religionsfreiheit kritisch diskutiert und hinterfragt werden.

Ich hoffe, damit den einen oder anderen Mitmenschen zum kritischen Denken und Hinterfragen bewegen zu können und/oder einen Beitrag für die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Religion und Gesellschaft zu leisten.

 

In diesem Sinne: Heidenspaß statt Höllenqualen!

 

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